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	<description>Der Musik Blog</description>
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		<title>Squeeze</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 12:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Chris Difford und Glen Tilbrook sind die Lennon und McCartney der 80er. Solcherlei Vergleiche wurden zumindest bemüht, um das Duo zu beschreiben, das mit Sicherheit eine Ausnahmeerscheinung darstellt. Die beiden Sterne am Himmel der Songwriter begannen freilich bereits in den 70er Jahren, gemeinsam zu musizieren und tun dies – mit Unterbrechungen – bis heute. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Chris Difford und Glen Tilbrook sind die Lennon und McCartney der 80er. Solcherlei Vergleiche wurden zumindest bemüht, um das Duo zu beschreiben, das mit Sicherheit eine Ausnahmeerscheinung darstellt.<span id="more-7"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die beiden Sterne am Himmel der Songwriter begannen freilich bereits in den 70er Jahren, gemeinsam zu musizieren und tun dies – mit Unterbrechungen – bis heute. Es ist natürlich nicht immer einfach gewesen, schließlich haben die beiden wilde Zeiten hinter sich. Sie haben die 70er überstanden, von denen manch einer sagt, wer sich erinnern könne, sei nicht dabei gewesen. Allerdings sagt Difford, heute trockener Alkoholiker, sein „lost weekend“ seien nicht die 70er gewesen, sondern viel eher die 80er. Wenigstens scheint die Kasse bei den beiden immer gestimmt zu haben – zumindest scheint nicht die Buchführung ein Problem dargestellt zu haben, sondern vielmehr die anderen, körperlichen Risiken des Ruhms. Mit ihrer Gruppe Squeeze feierten die beiden Herren große Erfolge weltweit, und zwar in der Größenordung, dass sie auch im Madison Square Garden spielten. Komischerweise kennt in Deutschland kaum jemand den Namen der englischen Gruppe; ein Song wie „Tempted“ sollte aber doch den meisten geläufig sein. Nur Namen und Gesichter fehlen den meisten Befragten dazu, man muss das Lied schon vorsingen. Und das ist zum Teil doch sehr verwunderlich, denn zwar sind Difford und Tilbrook sicherlich nie in die Kategorie „Posterboys“ gefallen, doch am bekanntesten ist das Stück in der Version von Joe Cocker – und bei dem ist noch viel weniger von einer Jugendzimmerwandkompatibilität zu sprechen.</p>
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		<title>Sinatra und Brasilien</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 13:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Frank Sinatra war bekannt als &#8222;The Voice&#8220; und gilt als einer der allergr&#246;&#223;ten Entertainer aller Zeiten. In den sp&#228;ten 1960er und den fr&#252;hen 1970er Jahren flirtete er im gro&#223;en Stil mit der in den 1950ern aufgekommenen und seinerzeit ungeheuer innovativen Popul&#228;rmusik: Bossa Nova. 1967 entstand ein Album, das der US-Amerikanische S&#228;nger in Zusammenarbeit mit einigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Frank Sinatra war bekannt als &bdquo;The Voice&ldquo; und gilt als einer der allergr&ouml;&szlig;ten Entertainer aller Zeiten. In den sp&auml;ten 1960er und den fr&uuml;hen 1970er Jahren flirtete er im gro&szlig;en Stil mit der in den 1950ern aufgekommenen und seinerzeit ungeheuer innovativen Popul&auml;rmusik: Bossa Nova. <span id="more-5"></span>1967 entstand ein Album, das der US-Amerikanische S&auml;nger in Zusammenarbeit mit einigen der ganz gro&szlig;en Brasilianer schrieb aufnahm. Dazu geh&ouml;rt der Komponist von Chega de Saudade, das als erstes St&uuml;ck der Bossa-Nova gilt, und so stehen auf dem Cover zwei Interpreten: Francis Albert Sinatra &amp; Ant&ocirc;nio Carlos Jobim. Letzterer gilt bis heute als gr&ouml;&szlig;ter Komponist der &bdquo;Neuen Welle&ldquo; brasilianischer Musik und bet&auml;tige auf dem Langspieler neben den Tasten des Klaviers Gitarrensaiten und Stimmb&auml;nder &ndash; letztere angesichts der m&auml;chtigen Stimme des Superstars aus New Jersey nat&uuml;rlich haupts&auml;chlich im Hintergrund. Unter der &Auml;gide des Arrangeurs und Dirigenten Claus Ogerman entstand ein Meisterwerk, das f&uuml;r den Grammy Award als &bdquo;Bestes Album des Jahres&ldquo; nominiert wurde. Enthalten waren sowohl brasilianische Klassiker aus der Feder Jobims in englischsprachigen Versionen, als auch drei amerikanische Standards. Die fruchtbare Kollaboration sollte dann1972  f&uuml;r ein weiteres Album wieder aufgenommen werden, diesmal arrangiert vom brasilianischen Gro&szlig;meister Eumir Deodato, doch leider kam es nicht ganz so weit, denn die schlechten Verkaufszahlen einiger Platten zwischen den beiden Platten, unter anderem des untersch&auml;tzten Vorg&auml;ngers der zweiten Jobim-Kollaboration (&bdquo;Watertown&ldquo;) veranlassten die Plattenfirma, auf Nummer Sicher zu gehen. Und so fanden lediglich sieben der aufgenommenen St&uuml;cke den Weg auf &bdquo;Sinatra &amp; Company&ldquo;. Die ebenfalls hervorragende zweite Seite der Scheibe wurde dann von Popsongs aus den Federn von John Denver, Burt Bacharach, Paul Ryan und anderen im Arrangement von Don Costa bestritten. Eigentlich hatte es eine LP mit dem Titel Sinatra-Jobim werden sollen, die allerdings nur in Brasilien auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/8-Spur-Kassette">8-Spur-Kassette</a> erschien, deren Auflage von 3500 St&uuml;ck schnell zur&uuml;ckgezogen und eingestampft wurde. Erst dieses Jahr erschien eine Zusammenstellung mit allen St&uuml;cken der amerikanisch-brasilianischen Kooperation.</p>
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		<title>Ariel Pink</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 15:11:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ariel Pink ist der Mann der Stunde. Anders kann man es nicht ausdr&#252;cken. &#220;ber welchen Independent-Musiker wird denn heutzutage sonst so viel geschrieben? Aus Los Angeles kommt der Mann in seinen fr&#252;hen Drei&#223;igern, und seit acht Jahren ver&#246;ffentlicht er obskure Platten, die zun&#228;chst kaum jemand zu h&#246;ren bekam, bis seine Tape-Aufnahmen in die H&#228;nde von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ariel Pink ist der Mann der Stunde. Anders kann man es nicht ausdr&uuml;cken. &Uuml;ber welchen Independent-Musiker wird denn heutzutage sonst so viel geschrieben?<span id="more-4"></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Aus Los Angeles kommt der Mann in seinen fr&uuml;hen Drei&szlig;igern, und seit acht Jahren ver&ouml;ffentlicht er obskure Platten, die zun&auml;chst kaum jemand zu h&ouml;ren bekam, bis seine Tape-Aufnahmen in die H&auml;nde von Mitgliedern des Animal Collective fielen &ndash; zu einer Zeit freilich, da das Tierkollektiv beileibe noch nicht den Bekanntheitsgrad erreicht hatte, den es heute innehat. Nun ja, fast &ndash; die Zeiten haben sich ge&auml;ndert, und selbstverst&auml;ndlich handelte es sich um eine CD-R, die er 2003 der New Yorker Band &uuml;berreichte, die er durch einen gemeinsamen Freund kennengelernt hatte. Aber tats&auml;chlich ist tats&auml;chlich das Tape das Medium, auf dem er in Lo-Fi-Manier seit 1996 aufgenommen hatte &ndash; es sollen 500 Songs aus der Feder des Herrn, der mit b&uuml;rgerlichem Namen Ariel Marcus Rosenberg hei&szlig;t, auf Kassetten vorliegen. Die Einfl&uuml;sse, die sich in seinen Aufnahmen wiederfinden, umfassen ein unfassbar breites Spektrum, dessen Komponenten freilich durch den Lo-Fi-Sound mitunter recht schwer oder &uuml;berhaupt nicht mehr zu identifizieren sind. Als Sch&uuml;ler h&ouml;rte Rosenberg mit Vorliebe Gothic-Bands; allerdings klingen Seine Lieder durchaus nicht gothisch oder d&uuml;ster. Hochglanzpop oder Softrock-Elemente findet man an der Seite von Metal oder Reggae, wobei sich die Musik niemals nach gewolltem Crossover anh&ouml;rt, sondern nach durchaus stimmigem Songwriting, das sich jedoch nie anschickt, die mitunter konventionell anmutenden Einfl&uuml;sse uninspiriert wiederzuk&auml;uen. Zwar beschreitet das Pink&#8217;sche Werk durchaus gelegentlich den Weg der Pastiche, doch immer klingt es nach Ariel Pink, sei es Lo-Fi oder auf seinen Aufnahmen in h&ouml;herer Klangqualit&auml;t. Wayne Coyne von den Flaming Lips, den ja selbst manch einer f&uuml;r durchgeknallt h&auml;lt, adelte Herrn Pink damit, ihn selbst auf h&ouml;chst seltsame Weise genial zu finden.</p>
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		<title>Junge Marmorriesen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 11:58:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Young Marble Giants waren (und sind wieder) eine Band aus Wales, die zu Anfang der achtziger Jahre ein schmales Werk hinterlassen hat, dem aber schnell einen legend&#228;rer Status zuteil wurde. Streng genommen waren es ein Album (&#8222;Colossal Youth&#8220;; Namensstifter f&#252;r die Hamburger Band namens Kolossale Jugend), eine Single (&#8222;Final Day&#8220;) und eine EP (&#8222;Testcard&#8220;). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Young Marble Giants waren (und sind wieder) eine Band aus Wales, die zu Anfang der achtziger Jahre ein schmales Werk hinterlassen hat, dem aber schnell einen legend&auml;rer Status zuteil wurde. <span id="more-3"></span>Streng genommen waren es ein Album (&bdquo;Colossal Youth&ldquo;; Namensstifter f&uuml;r die Hamburger Band namens Kolossale Jugend), eine Single (&bdquo;Final Day&ldquo;) und eine EP (&bdquo;Testcard&ldquo;). Dazu gab es noch f&uuml;nf St&uuml;cke, die bei der BBC f&uuml;r die Sessions des legend&auml;rsten Radiomoderators aller Zeiten John Peel aufgenommen wurden. Und der wusste ja stets bescheid, was der hei&szlig;e Schei&szlig; war. Das minimalistische und kosteng&uuml;nstige Album wurde gerade deshalb schnell zur Legende, da es anders war als alles je Geh&ouml;rte. Nach ein paar Jahren des Punk orientierten Musiker sich neu, da das Punk-Modell immer Macho-durchseuchter wurde und musikalisch stagnierte. Auf der Suche nach neuen Formen fand man in Cardiff den kristallklaren Minimalismus und nahm die Songs auf mit einer Farfisa-Orgel, Gitarre, Bass und Drumcomputer. Arrangiert, wie gesagt, so minimalistisch, wie es einem Popsong gerade noch dienlich ist, und dabei von einer beklemmenden D&uuml;sternis, wie sie das Wirtschaftsklima der fr&uuml;hen Achtziger so h&auml;ufig erzeugte &ndash; nur ohne den R&uuml;ckgriff auf irgendwelche gothischen Klischees, ebensowenig, wie verzerrte Gitarren anderer Finstergenres wie bestimmte Spielarten von Punk oder Metal zu verwenden. Minimalistisch aufgenommen und doch vollkommen klar, also nicht verrauscht oder schlampig gespielt wie bei vielen Vertretern von Lo-Fi-Musik. Ein Stimmungsgenerierendes Moment hiervon mag auch die Abgekl&auml;rtheit in Alison Stattons gesanglicher Darbietung von Stuart Moxhams eigentlich eher emotionalen Texten sein.</p>
<h2 style="margin-bottom: 0cm;">&nbsp;Heute</h2>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nach der Instrumental-EP &bdquo;Testcard&ldquo; tat die Band genau das richtige und l&ouml;ste sich auf, anstatt ihre Formel zu Tode zu reiten. Man suchte nach neuen Wegen, und so bet&auml;tigte sich Stuart Moxham bei The Gist, deren St&uuml;ck &bdquo;Love At First Sight&ldquo; in der &bdquo;Paris, le Flore&ldquo; betitelten Version von &Eacute;tienne Daho zum Hit wurde. Alison Statton bet&auml;tigte sich nach den Young Marble Giants bei den Bossa-Nova-beeinflussten Weekend. Es kam zu Kollaborationen mit unterschiedlichen K&uuml;nstlern; seit 2003 spielt die Band wieder gemeinsam live.</p>
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